Fokus1 Jahr nach Germanwings-Absturz: Konsequenzen für die Schweizer Luftfahrt
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1 Jahr nach Germanwings-Absturz: Konsequenzen für die Schweizer Luftfahrt

Hat sich die Sicherheit mit der «Zwei-Personen-Regel» und dem angepassten Kontrollsystem entsprechend verbessert?
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Heute vor einem Jahr stürzte eine Germanwings-Maschine in den südfranzösischen Alpen ab. Der Co-Pilot hatte das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht. Alle 150 Passagiere an Bord starben. Unter anderem die Swiss führte nach dem Unglück umgehend die sogenannte «Zwei-Personen-Regel» ein, also dass sich immer zwei Personen im Cockpit aufhalten müssen. Eine Massnahme die vom Pilotenverband der Airline kritisiert wird, weil sie die Sicherheit nicht steigere, sondern vermindere. Urs Holderegger vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hält nichts von diesem Einwand. Die Zwei-Personen-Regel sei sinnvoll, zudem seien weitere, mit dem Unglück zusammenhängende Massnahmen in der Pipeline. Weiter führt er aus, dass das Kontrollsystem für Risikopiloten in der Schweiz fortschrittlich sei. Katastrophen wie diese vor einem Jahr könne man aber nie per se verhindern.