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Kampfjets am Himmel: Patrouille Suisse trainiert im April in Freiburg

Patrouille Suisse trainiert über dem Kanton Freiburg

Flugshow-Training
Die Patrouille Suisse führt am 22. April im Raum Bellechasse im Kanton Freiburg ein Training durch. Mit dem anstehenden Grounding der Kampfjets der Flotte, ist die langfristige Zukunft der Schweizer Flugshow jedoch ungewiss.
Publiziert am Mo 15. Apr. 2024 10:49 Uhr
© KEYSTONE/EPA PAP/RADEK PIETRUSZKA
- Die Patrouille Suisse muss für ihre Flugvorführungen auch trainieren. Im April tut sie das an einem Vormittag im Raum Bellechasse im Kanton Freiburg. (Archivbild)

Die angekündigte Zeit zwischen 10 und 11 Uhr vormittags können sich nach Angaben des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport leicht verschieben.

© TeleZüri / Orgetorix Kuhn / CH Media Video Unit / Silja Hänggi / Archivbeitrag vom 19.08.23

Die Luftwaffe bittet die Bevölkerung um Verständnis für den erhöhten Flugbetrieb während dieser Zeit.

Zukunft der Patrouille Suisse hängt an seidenem Faden

Die Patrouille Suisse ist das Vorführteam der Schweizer Luftwaffe. Sie gilt als Visitenkarte der Schweizer Armee und präsentierte ihr Können an ausgewählten Veranstaltungen. Die dazu nötigen Trainings finden über das ganze Jahr verteilt über verschiedenen militärischen und zivilen Flugplätzen sowie in weiteren Trainingsgebieten statt.

Doch die Zukunft der Flugshow ist ungewiss. Bis 2027 sollen veralteten F-5 Tiger-Kampfjets nämlich ausgemustert werden. Bisher stellt sich das Parlament noch gegen ein Grounding, doch der Widerstand wird immer kleiner. Dass der Bestand von 25 F-5 Tiger-Jets, von denen aktuell 18 im Einsatz sind, ausgemustert werden soll, hat hauptsächlich Kostengründe.

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Beinah-Katastrophe und Stimmen zur Abschaffung

Für andere sind es aber auch ökologische Gründe, die für eine Abschaffung der Flugshows sprechen. So fordert Regula Rytz, Nationalrätin und ehemalige Präsidentin der Grünen, dass die Flugzeuge der Patrouille Suisse nur noch für Trainings und nicht mehr für Flugshows eingesetzt werden. Im Sommer 2023 sagte sie zu der Today-Redaktion: «Die Kampfflugzeuge haben einen enormen Spritbedarf und verursachen einen grossen CO2-Ausstoss. Deshalb ist es wichtig, auf überflüssige Flugbewegungen zu verzichten.»

© Archivbeitrag vom 15.06.2023 / «20 Minuten» / News-Scout

Letztes Jahr sorgte die Patrouille Suisse nicht nur die Flugshows an sich für Medienecho. Im Juni touchierten sich zwei Flugzeuge, worauf die Flugzeugnase der einen Maschine vom Himmel fiel. Eine Person wurde leicht verletzt. Nach einer Woche wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen.

(sda/dak)

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